Wärmedämmung – Mit Dämmung Energie und Geld sparen

Wärmedämmung-Haus

Wärmedämmung – Haus

Wärmedämmung – Ein gut gedämmtes Haus verbraucht weniger Energie. Bei stetig steigenden Preisen für Gas und Heizöl können Sie mit einer fachgerecht eingebauten Wärmedämmung Ihre Kosten im Griff halten, den Nutzungskomfort im Haus oder der Wohnung durch warme Wandoberflächen steigern und die Umwelt durch wenige CO2 Ausstoß entlasten.

Wärmedämmung minimiert den Wärmeabfluss im Winter und den Wärmeeintrag im Sommer durch die Außenhülle Ihres Hauses. Die einzelnen Bereiche sind dabei: die Dachdämmung, die Dämmung der obersten Geschossdecke, die Außenwanddämmung (von außen und innen), die Kellerdeckendämmung, die Luftdichtung und als Öffnungen die Fenster und Türen.

Staatliche Förderung für Wärmedämmung – Energieeinsparverordnung (EnEV)

Wärmedämmung-Dach

Wärmedämmung im Dach

Wer ein Haus baut oder ein Objekt saniert kommt am Thema Wärmedämmung nicht vorbei. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden gesetzliche Anforderungen an Neubauten und sanierte Gebäude gestellt. Die Verordnung umfasst in einer Gesamtenergiebilanz den Wärmeschutz und die Heizungsanlage.

Die in Deutschland beschlossene Energiewende – weg vom Atomstrom – ist richtig. Damit die Energiewende zum Erfolg wird, setzt die Politik verstärkt auf die Ausschöpfung der Einsparpotentiale im Wohnungs- und Gewerbebau. Bis zum Jahr 2020 will die Regierung den Energiebedarf für Wohnhäuser um -20% senken. Um diese Ziel zu erreichen, stellt der Staat allein in 2014 1,8 Milliarden Euro im Bausektor bereit. Eine der vorrangigen Maßnahmen ist die nachträgliche Dämmung im Gebäudebestand.

Wärmedämmung für kalte Winter und heiße Sommer

Wärmedämmung außen

Wärmedämmung – Außenwand

Eine fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung übernimmt sowohl im Winter als auch im Sommer eine Funktion. In den kalten Wintermonaten reduziert die Dämmung Wärmeverluste durchs Dach, die Außenwandflächen, durch die Geschossdecken und durch Fenster und Türen. Wärmeenergie der Heizkörper, die durch gut gedämmte Bauteile im Gebäude verbleibt, müssen Sie nicht mehr teuer nachkaufen. Das entlastet die Geldbörse und schont unsere Umwelt.

Im Sommer funktioniert Wärmedämmung anders herum. Damit Sie im Inneren ein erträgliches und angenehmes Raumklima ohne stromfressende Kühlgeräte erreichen, wird die sommerliche Hitze draußen gehalten. Nicht jeder Dämmstoff erfüllt diese Eigenschaft gut. Die spezifische Wärmespeicherkapazität „c“ ist der entscheidende Wert. Er gibt an, wie viel Wärme in Joule die Dämmung aufnehmen kann. Leichte Dämmstoffe sind im Nachteil. Besonders im ausgebauten Dachgeschoss im Sommer bekommt man das zu spüren!

Außendämmung oder Innendämmung?

Innendämmung mit Wandheizung

Innendämmung mit Wandheizung

Bei der obersten Geschossdeckendämmung und der Kellerdeckendämmung stellt sich selten die Frage, ob von außen oder innen gedämmt werden muss. Die oberste Geschossdecke wird in der Regel immer von oben gedämmt und die Kellerdecke meistens von unten. Das hat mit der Aufbauhöhe des Dämmstoffpakets zu tun.

Außenwände werden in der Regel von außen gedämmt. Die Variante einer Innendämmung ist jedoch auch möglich. Sie wird vorwiegend bei erhaltenswürdigen Fassaden und unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden vorgenommen. Sinn macht die Innendämmung auch bei Teilsanierungen zum Beispiel in Eigentumswohnungen.

Wärmedämmung – Einsatzbereiche im Einzelnen:
  • Dachdämmung
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
  • Außenwand – Außendämmung
  • Außenwand – Innendämmung
  • Kellerdeckendämmung
  • Luftdichtung
  • Fenster und Türen
  • Wärmeschutz
  • Hitzeschutz
  • Schallschutz
  • Brandschutz

Wärmedämmung aus Polystyrol – Naturfaserdämmstoffe

Algen WDVS

Algenwachstum auf Außenwand mit WDVS

Der preislich billigste Dämmstoff und von daher auch die meistverbaute Wärmedämmung ist Polystyrol (Handelsname Styropor). Auch wenn Polystyrol schon lange als Wärmedämmung umstritten ist, haben sich viele Handwerker ausschließlich auf das Bekleben des Materials auf Hausfassaden spezialisiert. Mit Hilfe der staatlichen Förderung werden Privathäuser und ganze Wohnblöcke mit Polystyrol eingepackt. Die Vermieter legen die Kosten auf ihre Mieter um und die Rechnung geht für fast alle auf. Näheres zum Thema Dämmen mit Polystyrol finden Sie u.a. im WDR Beitrag „Wem Fassadendämmung wirklich nützt“

Brandschutz – Polystyrol wird aus Erdöl hergestellt und ist brennbar. Durch chemische Flammschutzmittel wird der Brandgefahr entgegenzuwirken versucht. Um das Abbrennen von Hausfassaden zu verhindern, reichen die giftigen Chemikalien wohl nicht aus. Für das Problem mit dem Brandschutz – obwohl nach DIN 4102 mit A1 als schwer entflammbar bewertet – gibt es inzwischen viele Erkenntnise s. Spiegelbericht Behörden-Tests: „Dämmung an Millionen Häusern kann Brände anfachen“

Biozide – Algen sind ein weiteres Problem mit Polystyrol als Wärmedämmung. In Verbindung mit kunststoffhaltigen Putzsystemen unterliegt die Außenfassade der Verwitterung. Das Fehlen der Sorptionsfähigkeit und der kapillaren Leitfähigkeit für Wasser sorgen schon nach wenigen Jahren für Algenbefall, der besonders gut an Nordwänden sichtbar wird. Der Zusatz von Fungiziden im Putz oder im Fassadenanstrich wird nach und nach mit jedem Regen ausgewaschen und wirkt meistens nur innerhalb der Gewährleistungsfrist. Die ausgewaschenen Biozide gelangen als hoch problematische Stoffe direkt am Haus über das Erdreich ins Grundwasser und erreichen so unsere Nahrungskette.

Wärmedämmung-Holzfaser

Holzfaserdämmplatten

Für die Wärmedämmung Ihres Hauses sind Naturfaserdämmstoffe eine gute Alternative. Dazu zählen u.a. Holzfaserplatten, Dämmplatten aus Hanf und die Zellulosedämmung zum Einblasen. Für verputzte Hausfassaden eignen sich Holzfaserdämmplatten gut. Mit einem Kalkputz verputzt, überdauern sie Jahrzehnte ohne das Grundwasser mit giftigen Stoffen zu belasten.

Wenn Sie Fragen zur Wärmedämmung für Ihr Bauvorhaben haben, so sind wir gerne Ihr Ansprechpartner. Sie erreichen uns im Öko Bau-Zentrum. Die Kontaktdaten finden Sie unter >Kontakt< .

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